WIE LANGE DAUERT DIE BEHANDLUNG?

4-5 Stunden

 


WELCHE NARKOSE WIRD ANGEWANDT?

Vollnarkose

 


IST EIN STATIONÄRER AUFENTHALT ERFORDERLICH?

Ja, 3-12 Tage

 


1.jpg

WELCHE NACHBEHANDLUNG KOMMT AUF MICH ZU?

Tragen eines speziellen Büstenhalters

 


WANN BIN ICH WIEDER GESELLSCHAFTSFÄHIG?

2- 4 Wochen


WIE LANGE MUSS ICH AUF SPORT VERZICHTEN?

6 Wochen


transport-icons-02.png

WIE LANGE DARF ICH KEIN FAHRZEUG FÜHREN?

2 Wochen


WIE HOCH SIND DIE ZU ERWARTENDEN KOSTEN?

Diese Leistung wird in den meisten Fällen von Ihrer Krankenkasse übernommen.

 

 

Es gibt zwei große Richtungen in der Rekonstruktion

#1 Brustwiederaufbau durch Eigengewebe als lokaler oder freier Gewebetransfer

- vom Rücken (Musculus latissimus-Lappenplastik als gestielter Lappen)
- vom Unterbauch (DIEP/TRAM-Lappenplastik)
- von der Oberschenkelinnenseite (TMG-Gracilis-Lappenplastik)
- oder vom Gesäß (S-GAP/I-GAP-Lappenplastik)

Mit diesen diversen Methoden des Gewebetransfers ist es möglich, jede Brust optimal entsprechend den individuellen Gegebenheiten der Patientinnen wieder aufzubauen. Insbesondere bei stattgehabter Bestrahlung ist der Aufbau mit Eigengewebe die geeignetste Methode.

#2 Brustwiederaufbau durch Silikonimplantate

Jede Methode hat ihre Vor- und Nachteile. Der Aufbau mit Implantaten ist weniger aufwendig, der Brustaufbau mit Eigengewebe ergibt jedoch das natürlichere Ergebnis. Ansonsten bietet auch der Brustaufbau mit Silikonimplantaten ein ansprechendes Ergebnis. Hierzu werden durchweg nur Markenimplantate verwendet.

Ergänzende Maßnahmen im Bereich plastisch-ästhetische Brustchirurgie

Auch in der Rekonstruktion spielt die Ästhetik eine große Rolle und schließt sich nicht aus, sondern ergänzt sich. Daher vervollständigt unser rekonstruktives Spektrum auch ein ästhetisches. Diese wird meist nicht von den Krankenkassen übernommen. Eine solche Operation stellt jedoch die beste Investition in sich selbst dar, da damit ein wesentlich besseres Körpergefühl und Selbstbewusstsein und damit auch mehr Lebensqualität verbunden ist. Diese sind im Einzelnen:

Die Brustvergrößerung
Die Brustvergrößerung mit Implantaten verleiht einer von der Natur her schönen aber zu kleinen Brust erst das vollkommene Aussehen. Sie kommt aber auch zum Einsatz, wenn nach einigen Geburten, starken Gewichtsabnahmen oder einfach mit den Jahren die Brust aus der Form geraten ist und Hautmantel und Brustvolumen nicht mehr im richtigen Verhältnis stehen. Manchmal muss dies mit einer zusätzlichen Bruststraffung kombiniert werden.(siehe auch Augmentation)
Die Bruststraffung
Hier wird der Hautmantel wieder in das richtige Verhältnis zum Brustvolumen gebracht. Dies geschieht durch eine narbensparende Technik entweder nur durch eine Straffung um die Brustwarze herum oder mit einer zusätzlichen Längsnarbe. Auf eine Narbe in der Unterbrustfalte wird dabei verzichtet. Brustdrüsengewebe wird ebenfalls nicht entfernt. Es ist damit möglich wieder eine schöne, straffe Brust zu gestalten, die vor allem in den oberen Anteilen wieder deutlich Fülle gewinnt und somit ein schönes Dekolleté schafft. (siehe auch Bruststraffung/Brustverkleinerung)
Die Brustverkleinerung bei Mann und Frau
Die Brustverkleinerung bei den Frauen wird mit der gleichen narbensparenden Technik durchgeführt wie die Bruststraffung. Allerdings wird nun noch Brustdrüsengewebe entfernt, sodass die Brust insgesamt auf die gewünschte Größe verkleinert wird. Es ist das richtige Vorgehen bei großen, hängenden Brüsten, die nicht selten zu massiven Rücken-, Kopfschmerzen und Einschränkung bei sportlichen Aktivitäten führt. Eine Bruststraffung bei Männern kommt bei der Entwicklung einer weiblichen Brustform zum Einsatz. Nach vorhergehender Abklärung der Ursache wird der vergrößerte Brustdrüsenkörper entfernt. Der Hautschnitt und damit die spätere Narbe befinden sich am Rand der Brustwarze. Zusätzlich wird das den Brustdrüsenkörper umgebende Gewebe abgesaugt, was einen besonders harmonischen Übergang zum Gewebe der Umgebung schafft. (siehe auch Gynäkomastie)
 
 

FRAU DR. MED. EVA LANG ZUM THEMA

Erwartungen

Die individuelle Form und Größe der Brust können das Operationsergebnis maßgeblich beeinflussen. Beste Voraussetzung für ein ästhetisch ansprechendes Ergebnis haben somit Frauen, die im Voraus schon eine harmonisch proportionierte Brust besitzen. Je nach individueller Silhouette der Frau sind unterschiedliche Erwartungen zu berücksichtigen. Die meisten Frauen wünschen sich eine natürlich wirkende Brust, die mit ihrem restlichen Körper harmoniert. Andere Frauen hingegen wünschen sich eine große Brust. All dieses wird in einem intensiven Beratungsgespräch individuell abgeklärt.
 

FRAU DR. MED. EVA LANG ZUM THEMA

Implantate

In Abhängigkeit von Ihrer Figur und Ihren persönlichen Vorstellungen wird festgelegt, ob Sie ein rundes oder anatomisch geformtes Implantat benötigen. Alle Implantate bestehen aus einer Hülle aus Silikon mit texturierter Oberfläche und einem auslaufsicheren Silikonkern, lediglich der Inhaltsstoff kann sich unterscheiden: nach wie vor werden jedoch die Silikongel-Implantate am meisten verwendet, da sie in Bezug auf Verträglichkeit und Formenvielfalt den anderen Implantaten überlegen sind.
 

FRAU DR. MED. EVA LANG ZUM THEMA

Vorbereitung

Die Art der Vorbereitung hängt von dem speziellen Eingriff ab und wird in einem persönlichen Gespräch im Vorfeld mit Ihnen geklärt.
 

FRAU DR. MED. EVA LANG ZUM THEMA

Ablauf

Die operative Brustvergrößerung dauert ca. 60 bis 90 Minuten. Die Methode der Brustvergrößerung wird individuell nach Ihren anatomischen Gegebenheiten und Ihren eigenen Vorstellungen festgelegt. Zudem müssen die Empfehlungen des Operateurs beachtet werden. Prinzipiell verläuft die Brustvergrößerung folgendermaßen: Ein ca. 4 cm langer Hautschnitt wird entweder in der Achsel oder in der Brustumschlagfalte oder am Rand der Brustwarze platziert. Nun erfolgt die Präparation der Implantathöhle, die entweder hinter der Brustdrüse oder hinter dem Brustmuskel liegt. Aufgrund der besseren Abdeckung des Implantats durch den Muskel, wird die Platzierung des Implantats hinter dem Brustmuskel bevorzugt. Bei Bedarf werden zwei Drainagen eingelegt, die dem Abfließen von Blut und Wundsekret dienen. Nach dem Wundverschluss wird ein fester Verband angelegt, der die Implantate fixiert und das Operationsgebiet komprimiert.In der Regel handelt es sich um einen stationären Aufenthalt. Dieser variiert je nach Eingriff zwischen 1-10 Tagen. Der Eingriff wird in Vollnarkose durchgeführt.
 

FRAU DR. MED. EVA LANG ZUM THEMA

Nachsorge

Im Falle des Brustaufbaus mit Implantaten ist es notwendig ein Bustier mit Stuttgarter Gürtel zu tragen. Dies ist ein breites Band, das ein Verrutschen der Implantate nach oben verhindert. In jedem Fall sollten Arbeiten über Kopf für sechs Wochen unterbleiben, ebenso sportliche Betätigung. Auto fahren ist für ca. zwei Wochen untersagt.