Erschlaffte Haut am Bauch wird von den meisten Menschen als störend und unansehnlich empfunden. Durch eine Schwangerschaft, starke Gewichtsreduktion oder auch genetisch bedingt, kann es zum Erschlaffen der Bauchhaut kommen. Intensives Kraft- oder Muskeltraining können in diesem Falle nur bedingt helfen, da sich das erschlaffte Bindegewebe dadurch nur minimal beeinflussen lässt und somit selbst eine trainierte Bauchmuskulatur die hängende Bauchdecke nicht beseitigen kann. Gleichzeitig weist die Bauchhaut oft Risse, so genannte „Schwangerschaftsstreifen“ oder „Striae“ auf, welche ein deutliches Zeichen für eine dauerhaft erschlaffte Bauchhaut sein können. Dieses Problem betrifft nicht nur Frauen, auch immer mehr Männer nehmen die Möglichkeit einer operativen Bauchdeckenstraffung wahr.
Neben den ästhetischen Gründen gibt es auch aus medizinischer Sicht eine gewisse Problematik: Die durch hängendes Gewebe gebildete Hautfalte neigt oft zu starker Schweißbildung und damit auch zu Rötungen und Entzündungen. Teilweise kann es auch zu unvorteilhaften Vergrößerungen des Schamhügels kommen. Somit kann durch die operative Bauchdeckenstraffung auf äußerst schonende Art überschüssiges Haut- und Fettgewebe entfernt werden, was sich weder durch Diäten noch durch Training korrigieren lässt.
Mit der operativen Bauchdeckenstraffung können große Fettschürzen und unschöne Hautfalten beseitigt werden, für die es sonst normalerweise keine Korrekturmöglichkeiten gibt. Nach der Operation ist neben der harmonisch wiederhergestellten Körperproportion, auch das subjektive Befinden und die sportliche Aktivität deutlich verbessert.
Um das Operationsrisiko möglichst gering zu halten, sollten Sie gewisse Verhaltensrichtlinien beachten.
Vor einer operativen Bauchdeckenplastik sollten ihr Gewicht mindestens die letzten drei Monate konstant geblieben sein. Es sollte keine weitere Gewichtsabnahme folgen. Günstig ist ein Body Mass Index < 30. Bei eventuell vorhandenen Hautentzündungen muss eine Vorbehandlung erfolgen, die am besten durch einen Hautarzt kontrolliert wird. 10 Tage vor der Bauchdeckenstraffung - Operation sollten Sie auf Schmerzmittel, die Acetylsalicylsäure enthalten, wie z. B. Aspirin, ASS etc. verzichten, da diese die Blutgerinnung verzögern. Auch Alkohol, Nikotin und Schlafmittel sollten Sie weitgehend meiden.
Die Operationsdauer beträgt ca. 1,5 bis 3 Stunden.
Nach dem Vermessen und Markieren der zu entfernenden Bereiche, wird eine gefäßaktive Lösung in das Unterhautfettgewebe injiziert, um die Blutungen während der Operation zu vermindern.
Zu Beginn der Bauchdeckenstraffung wird ein Hautschnitt gesetzt, der knapp oberhalb der Schambehaarung verläuft. Danach werden Haut und Unterhautfettgewebe von der Bauchmuskulatur abgelöst und nach unten gezogen. Überschüssiges Gewebe wird entfernt. Auch der Bauchnabel wird präpariert und an gleicher Stelle neu ausgeleitet. Nach erfolgter Korrektur werden die Wundränder adaptiert. Zum Abschluss der Operation wird ein Kompressionsverband angelegt, der ein gutes Zusammenwachsen der Wundränder begünstigt. Zu dem muss ein spezielles Kompressionsmieder zur Komprimierung des Operationsgebietes getragen werden. Zur Konturverbesserung wird die Bauchdeckenstraffung oft mit einer Fettabsaugung kombiniert.
Auch nach Ihrer Bauchdeckenstraffung - Operation soll alles für einen guten
Heilungsprozess getan werden, um das Ergebnis bestmöglich erhalten zu
können und die Operationsfolgen rasch hinter sich zu lassen.
Daher bitten wir Sie, sich die nachfolgenden Punkte genau durchzulesen und zu beachten.
Informieren Sie sich über Fettabsaugung Bauch