Erschlaffte oder hängende Brüste entstehen häufig nach Schwangerschaften oder nach dem Abstillen, sie können jedoch auch infolge des natürlichen Alterungsprozesses der Haut auftreten. Die weibliche Brust verliert ihre ursprüngliche Form und beginnt zu hängen. Durch eine Bruststraffung kann eine herabgesunkene und erschlaffte Brust angehoben werden und erhält dadurch wieder eine schöne und ansprechende Form.
In Abhängigkeit der Ausgangsgröße Ihrer Brüste und auch Ihrer individuellen Hautbeschaffenheit soll eine wohl proportionierte Brust entstehen. Durch die Bruststraffung kann eine festere Brust entstehen, die Ihre Körperproportionen zum Positiven verändern wird.Eventuell stärker ausgeprägte Asymmetrien Ihrer Brüste können mit einer Bruststraffung ebenfalls ausgeglichen werden.
Somit kann eine Bruststraffung zu einer enormen Veränderung Ihres Körpergefühls führen. Nach der Operation empfinden die meisten Frauen ein größeres Vergnügen bei sportlichen Aktivitäten oder alltäglichen Dingen.
Um das Operationsrisiko möglichst gering zu halten, sollten Sie gewisse Verhaltensrichtlinien beachten.
Unter Umständen kann es sinnvoll sein, vor der Operation eine Mammographie und eine Ultraschalluntersuchung durchzuführen, um eventuelle Gewebeveränderungen vor dem Eingriff feststellen zu können.
10 Tage vor der Operation sollten Sie auf Schmerzmittel, die Acetylsalicylsäure enthalten, wie z. B. Aspirin, ASS etc. verzichten, da diese die Blutgerinnung verzögern. Auch Alkohol, Nikotin und Schlafmittel sollten Sie weitgehend meiden.
Die Operationsdauer beträgt ca. 2,5 bis 4 Stunden.
Die Behandlungsmethode wird unter genauer Berücksichtigung der individuellen körperlichen Voraussetzungen der Patientin gewählt.
Für eine Bruststraffung gibt es verschieden gängige Techniken: Die am häufigsten angewandte Methode kombiniert die Neuformung des erschlafften Gewebes mit einer Verlagerung der Brustwarze nach oben. Gleichzeitig kann diese verkleinert werden.
Die Techniken der Bruststraffung variieren jedoch je nach Größe der Brust. Sie kennzeichnen sich vor allem aus den daraus resultierenden Narben, die entweder:
Nach vorangegangener Anzeichnung auf der Haut, werden die notwendigen Inzisionen gesetzt. Je nach individueller Planung erfolgt die Entfernung von Haut und Gewebe. Die Brustwarzen werden in die gewünschte Position verlagert. Die Haut unterhalb der Brustwarze wird nun zusammengebracht und die Brust neu geformt.
Es werden noch zwei Drainagen eingelegt, die dem Abfließen von Blut und Wundsekret dienen. Nach dem Wundverschluss wird ein fester Verband angelegt, der der Schwellung des Wundgebietes entgegenwirken soll.
Auch nach Ihrer Bruststraffung Operation soll alles für einen guten Heilungsprozess getan werden, um das Ergebnis bestmöglich erhalten zu können und die Operationsfolgen rasch hinter sich zu lassen.
Daher bitten wir Sie, sich die nachfolgenden Punkte genau durchzulesen und zu beachten.
Weitere Links: Brustvergrößerung und Brustverkleinerung